Jennifer Haigh - Auftauchen
Mein drittes Buch von Jennifer Haigh nun fertig gelesen. Es liegt zeitlich gesehen zwischen den beiden anderen beiden Titeln und erschien 2008 (englischer Originaltitel, der soviel mehr Sinn macht: The Condition). Hatte es extra nachgeschaut, denn dieser Roman hier ist wesentlich verkopfter als die anderen beiden Romane, was mich ein bisschen gewundert hat.
Auf 520 Seiten wird die Familiengeschichte der McKotchs erzählt. Paulette und Frank sind die Eltern von Billy, Gwen und Scott.
Es springt immer etwas, zeitlich gesehen, und es werden einige Abzweigungen genommen, die für mich nicht unbedingt relevant waren. Meinem Gefühl nach, hätte man mindestens 100 Seiten sparen können. Aber nun gut. Paulette und Frank lassen sich scheiden. Billy wird Herzchirurg und ist homosexuell, Gwen wird mit dem Turner Syndrom diagnostiziert und Scott verschwindet für mehrere Jahre und taucht dann mit Frau und zwei Kindern wieder auf.
Da sind ein paar Kurven eingebaut, die ich so nicht hab kommen sehen. Zudem ist es nicht zu arg kitschig. Denn ein Happy End gibt es nicht für alle. Was vollkommen okay ist. Man kann das also gut lesen aber durchgeflogen bin ich nicht. Sie hat bessere Romane, die auch hier auf dem Blog (hier & hier) schon sind. Um die Leseflaute loszuwerden, war es trotzdem ein gutes Buch.
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