Rachel Givney - Das verschlossene Zimmer
Das Buch hier habe ich irgendwann mal Second Hand mitgenommen. Nachdem es ein paar Monate auf dem Stapel verbracht hat, habe ich es mir die letzten Tage dann mal durchgelesen. Klassischer Roman, 539 Seiten lang und stellenweise etwas langatmig. Die Geschichte fängt im Frühjahr 1939 in Krakau, Polen an. Marie versucht mehr Informationen über ihre Mutter zu sammeln. Dazu steigt sie in das Zimmer ihres Vaters ein. Seineszeichen ein angesehener Arzt in der lokalen Klinik. Der Krieg kommt immer näher und Marie heiratet im Verlauf ihre Jugendliebe Ben. Dafür konvertiert sie zum Judentum, was leider viele Nachteile und Verurteilungen bedeutet. Die Geschichte der Mutter wird am Ende dann geklärt und hat einen Twist drin, den ich so nicht habe kommen sehen. Ließ sich wahnsinnig gut runterlesen aber wenn man die ganzen Abbiegungen in der Geschichte weglassen würde, könnte man wahrscheinlich gut 200 Seiten sparen. Was die Entdeckung vom Penicilin nun genau für die Geschichte macht, ...