Ethan Cross - Die Stimme der Lüge

Das mittlerweile 12. Ethan Cross Buch in meiner Sammlung. Die letzten Tage habe ich mich da rangesetzt. Ein weiteres liegt bereits hier, nur habe ich mich in der Reihenfolge vertan. Den Nachfolger von diesem Buch hatte ich als erstes gebraucht gekauft, daher wurde das erstmal gestapelt. Man kann alle Bücher einzeln lesen, das ist kein Problem. Nur, wenn man die ganze Serie um Francis Ackerman jr. gelesen hat, macht es Sinn die alle wirklich nacheinander zu lesen. Seit mehreren Jahren gönne ich mir die Ethan Cross Bücher und nach fünf Seiten sitz ich wieder mit all meinem Wissen drin. Die meisten Charaktere erkennt man sofort und Verbindungen sind wesentlich schöner zu sehen, mit all dem Hintergrund aus den vorigen Büchern. 

Die ganze Reihe ist ein absolutes guilty pleasure von mir. Komplett Urlaub fürs Gehirn. Relativ platte Story, ziemlich viel Gewalt, Splatter, Darknet, Folter, Mord und komplett gestörte Charaktere die, zumindest in diesem Buch, aufeinandertreffen und miteinander spielen. Zum einen den (heimlich) rehabilitierten Serienmörder Francis Ackerman jr., als Special Agent des FBI gegen den physhisch sowie psychisch kranken Demon, Leiter eines der größten Verbrechersyndikate weltweit. Francis ist halt eine komplette Maschine. In der Kindheit von seinem Vater gefoltert und so operiert, dass er keinerlei Furcht empfinden kann. Erst "Karriere" als Serienmörder, dann jahrelange Einzelhaft beim FBI, da sein Bruder Marcus bei der Polizei arbeitet. Die Dynamik der beiden ist wild. Wird aber nur deutlich, wenn man die vorigen Bücher gelesen hat. 

Hier geht es um eine Art Showdown zwischen Francis und Demon. Es lässt sich easy runterlesen, besonders wenn man eh weiß was kommt. Die paar Kniffe die der Autor hier vorgenommen hat, sind schnell durchschaut und der Aufbau ist immer der Gleiche. Einen kleinen Cliffhanger gibt es am Ende, in Vorschau auf das nächste Buch. Ich bin ehrlich, einziger Grund das so reinzuschreiben, ist die Grundlage für noch mindestens 3-4 Bücher. Storytelling ist okay aber es könnte langsam darauf hinauslaufen, dass die ganze Geschichte ein bisschen ausgelutscht wird. Das Schlimme ist, ich werde trotzdem Alles lesen, da ich Francis schon ganz gern hab. Da kickt die Gewohnheit dann. 

Ist ein typischer Ethan Cross, daher kann man das in einem Rutsch gut runterlesen. Unterhaltend, ja. Spannend, eher nicht (meine Meinung).  


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