Michiko Aoyama - Frau Komachi empfiehlt ein Buch
Das Buch habe ich mir letztends Second Hand geholt. Es war der erste Titel im Carlo Sommer Buchclub. Diesen hat er in seinem Podcast gestartet (hier). Ein Buch pro Monat, eigentlich machbar aber ich häng zeitlich arg hinterher. Ich bin aber ehrlich, so schlimm finde ich das nicht. Er spoilert bereits gelesene Bücher nicht oder gibt vorher eine Warnung raus, daher kommen die Titel die interessant klingen auf meine Listen und werden bei Zeit und günstigen Preisen besorgt.
Das Buch ist aufgeteilt in fünf Geschichten, jeweils einer Person zugehörig. Die Gemeinsamkeit: Alle sind im Gemeindezentrum unterwegs und besuchen die Bibliothek in der Frau Komachi arbeitet. Sie führt mit allen ein kurzes Gespräch, gibt einen Buchtipp und eine Zugabe. Diese Zugabe besteht aus einem handgemachten geflizten Gegenstand, mit dem alle zufällig etwas persönliches verbinden. Da es sich um einen Punkt herum abspielt, gibt es immer schöne Verflechtungen der fünf Geschichten.
Kapitel 1 Tomoka, 21 Jahre, Verkäuferin
Kapitel 2 Ryo, 35 Jahre, Buchhalter
Kapitel 3 Natsumi, 40 Jahre, ehemalige Zeitschriftenredakteurin
Kapitel 4 Hiroya, 30 Jahre, arbeitslos
Kapitel 5 Masao, 65 Jahre, Rentner
Gesamt sind es 284 Seiten. Die Übersetzung lässt sich flüssig lesen und die einzelnen Geschichten sind kurzweilig. Habe es an zwei Abenden fertig gelesen und war gut unterhalten. Ein Kapitel beinhaltet einige Manga und Anime Referenzen, mit denen ich leider gar nichts anfangen konnte. Das eben überhaupt nicht mein Thema. Schlimm ist das nicht, denn letztendlich begleitet man die jeweilige Person dabei, wie sie ihre Träume realisieren und mit der Umsetzung starten. Das das ganz unterschiedlich aussieht, versteht sich von selbst.
Gutes Buch und ein netter literarischer Abstecher nach Japan.
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