Daniel Glattauer - In einem Zug

Das Buch habe ich mir im Juni in Leer am Bahnhof gekauft. Könnte eine kleine Tradition werden, denn ich habe mir in Emden auch eines gekauft. 

Es klang ganz nett und es hat nur 205 Seiten. Also eigentlich perfekt für eine Zugreise und allgemein für unterwegs. Leider falsch gedacht, denn der Inhalt war so zäh, ich hatte wirklich damit zu kämpfen. Heute habe ich mich dann ins Bett gelegt und die letzten 120 Seiten gelesen. Es wurde nicht besser. 

Der Schriftsteller Eduard Brünhofer sitzt im Zug von Wien nach München. Er hat ein Verlagsgespräch und muss langsam ein neues Buch vorlegen. Das letzte ist über zehn Jahre her. Berühmt für seine Liebesromane, fällt ihm sein neues Buch eher schwer. Seine Ehe mit Gina (Regina) ist nicht mehr so aufregend und die gemeinsame Tochter, 22 Jahre, hat eine Alpakafarm. Von ihm angedacht für den Termin in München ist ein Ratgeber für regelmäßigen Alkoholgenuss ohne schlechtes Gewissen. Das wird aber vom Verlag abgelehnt. Im Zug trifft er auf Catrin Meyr, die Therapeutin ist und ihn in ein Gespräch verwickelt. 

Und ich bin ganz ehrlich, nach rund 100 Seiten war ich schon am überlegen es an die Seite zu legen. Die Sicht eines Mannes auf Beziehung, Liebe und seine geschriebenen Liebesromane... Es interessiert mich einfach nicht. Auch nicht, was er sich denkt, bevor er eine pseudo schlaue Antwort an Catrin gibt. Das ganze Gesaufe hat mich übelst genervt und die Story an sich - absolut vorhersehbar. Naja, ist gelesen und kommt bei Zeit in den Buchschrank.  


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