Emmy Abrahamson - Wie ich mich auf einer Parkbank [...]
Ganzer Titel lautet: Wie ich mich auf einer Parkbank in einen bärtigen Mann mit sehr braunen Augen verliebte
Das ist eigentlich ein ganz klassisches Zugbuch, dass ich in vier Zugfahrten, zum Büro und wieder heim, fertig hätte. Hier zu Haus hat es knapp drei Stunden gedauert. Unspektakulär, ein bisschen kitschig, nicht aufregend aber komplett entspannend und Urlaub fürs Gehirn. Also wirklich. Die ganze Story ist so hart verkürzt und so wenig ausformuliert, dass man die 283 Seiten einfach durchfliegen kann.
Grobe Story: Julia ist Englischlehrerin in Wien, kommt gebürtig aus Schweden, tüddelt sich so durchs Leben und hat keinereli Erwartungen. Dann lernt sie Ben kennen, der Typ von der Bank aus dem Titel. Ben ist obdachlos, stinkt bestialisch und kommt gebürtig aus Kanada. Die beiden treffen sich wieder und es ist direkt die große Liebe. Der große Streit folgt und Ben verschwindet nach Kanada ohne sich zu melden. Sie fliegt rüber und sucht nach ihm, findet ihn mit einer anderen Frau im Arm, fliegt enttäuscht wieder zurück. Dann kommt Ben aber auch wieder zurück nach Wien und liegt in ihrem Bett. Sie scheucht ihn weg und das Ende vom Ganzen, dass spoiler ich euch nicht.
Hab es hier irgendwann aus dem lokalen Bücherschrank gezogen. Daher war es umsonst und ich hatte genau diese Erwartung an dieses Buch. Einfache Kost, klein und handlich. Dafür ist es super gewesen.
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